Informationen zur Stiftung

Die Gisela und Erich Andreas-Stiftung wurde im Jahr 2003 von Erich Andreas (1928-2011) in Berlin gegründet. Der Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist die Unterstützung von jungen Pianistinnen und Pianisten. Erich Andreas war Pianist und bis zu seiner Emeritierung Professor für Klavier an der Hochschule der Künste in Berlin. Seine zweite Frau Gisela (*1952, †2001) war unter anderem auch an der Hochschule der Künste als Korrepetitorin für Gesang tätig.

Der Vorstand der Sitzung besteht aus 4 Mitgliedern. Bis zu seinem Tod waren das neben Erich Andreas als Vorsitzendem seine Tochter Stephanie Daase (Musiktheorie- und Klavierpädagogin) und seine Freunde und ehemaligen Kollegen aus Berlin, Professor Klaus Hellwig und Professor Pascal Devoyon. Nach dem Tod von Erich Andreas 2011 übernahm seine Tochter den Vorsitz.Die Professorin Mi-Joo Lee, auch an der heute "Universität der Künste" bezeichneten Hochschule als Lehrkraft für Klavier tätig, rückte nach. Nach dem Ausscheiden von Prof. Devoyon 2018 wurde Prof. Björn Lehmann in den Vorstand gewählt. So hat seit der Gründung der Stiftung eine kontinuierliche Aufbauarbeit stattgefunden.

Ein Zusammentreffen des Vorstands der Sitzung findet inzwischen ein Mal jährlich statt. In dieser Sitzung werden durch die laufende Arbeit anfallende grundsätzlicheren Dinge diskutiert und entschieden. Es werden aber vor allem auch die Bewerbungen angehört um geeignete Stipendiaten auszusuchen. Dabei geht es meistens um Zuschüsse für die Anmeldungs-, Teilnahme- und Reisekosten für Wettbewerbe oder Meisterkurse. Da diese häufig im Sommer stattfinden, hat sich der jährliche Sitzungsturnus als praktikabel erwiesen. Die Bewerber schicken CDs ein mit Live-Aufnahmen aus Konzerten von mindestens 15 Minuten Spielzeit. Inzwischen werden alle Hochschulen aus dem Bundesgebiet angeschrieben und gebeten, Informationen zur Stiftung, der Bewerbung und den Bewerbungsschluss für das diesjährige Auswahlverfahren bekannt zu machen und auszuhängen. Im Schnitt sind es jetzt 20 Bewerbungen pro Jahr. Gefördert werden, je nach verfügbaren Mitteln, 3 bis 10 Bewerber mit einmalig 500 oder 300 €. Dabei kann ein Bewerber maximal 2 Mal unterstützt werden.

Einerseits muss der Vorstand darauf achten,das Stiftungsvermögen zu erhalten und andererseits den Stiftungszweck zu erfüllen - also Stipendien auszuzahlen. Letzteres soll aus den Erträgnissen des Stiftungsvermögens und aus Spenden getätigt werden. Durch die momentan ungünstige Zinssituation, sind wir noch mehr auf Spenden angewiesen. Dafür werden selbstverständlich Spendenbescheingungen ausgestellt.


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